Es geht doch nichts über einen frisch gebackenen, duftenden Nuss / Mohnstrudel, ob zum Frühstück, Brunch, als Mitbringsel, Jause, für Zwischendurch, zum Nachmittags-Kaffee, als Mitternachtssnack, hmm.. ihr seht schon, bei uns überlebt so ein Strudel nicht lange 😉

-Wenn da nicht immer diese kleine Scheu vor diesem launischem Hefeteig wäre!

– Mal ist es ihm zu kalt, dann wieder zu warm und gerade wenn man denkt, jetzt passt alles perfekt, macht es pfffff, und die Luft ist raus! In diesem Rezept zeigen wir dir, wie du gängige Fehler vermeiden und vorbeugen kannst, ein paar kleine Tricks und wie du die optimale Reife von deinem Hefeteig erkennen kannst! 

– Geplant ist auch ein YouTube Video, indem wir (oder besser gesagt Stefan;) ) über den theoretischen Hintergrund über das Backen mit Hefe redet und man somit auch leichter verstehen kann, warum man manche Rezepte mit Hefe wärmer/kälter/mit oder ohne Umluft/lange oder kurz gehen lässt/mit oder ohne Dampf bäckt usw… macht! – Sobald das Video fertig ist, werden wir es natürlich auch in diesem Beitrag verlinken!

Legen wir los!
Mohnfülle:
  • Koche zuerst deine Milch mit dem Zucker, Butter, Honig und der geriebenen Zitronenschale kurz auf.
  • Dann kannst du auch schon Mohn, Brösel, Powidl und Sultaninen (nach belieben) beigeben.
  • Verrühre alles gut, bis eine homogene Masse entstanden ist und lass sie etwas abkühlen, bevor du sie für deinen Strudel verwendest.
Nussfülle:
  • Koche zuerst deine Milch mit dem Zucker, Honig, der geriebenen Zitronenschale und dem Zimt kurz auf.
  • Dann kannst du auch schon deine geriebenen Nüsse/Mandeln, die Brösel und den Rum (nach belieben) beigeben.
  • Verrühre alles gut, bis eine homogene Masse entstanden ist und lass sie etwas abkühlen, bevor du sie für deinen Strudel verwendest.
Grundteig:
  • Für die direkte Teigführung gibst du alle Zutaten bis auf die Butter, Dotter und Rosinen in die Knetmaschine und lässt alles auf niedriger Stufe kurz verkneten.
  • Sobald sich der Teig langsam bildet, gibst du auch die Butter und Dotter bei und lässt dann alles weiter kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  • Gib deinen Hefeteig aus der Maschine in eine Schüssel, decke sie zu und lass deinen Teig für ca. 30min rasten.
  • Dann kannst du auch schon drei Teigstücke à 600g auswiegen, rund schleifen und dann wieder zugedeckt ca. 30min ruhen lassen.
  • Rolle sie nun rechteckig ca. 4mm dünn aus und bestreiche sie mit 600g Mohn oder Nussfülle.
  • Danach werden sie der Länge nach eingerollt und dann der Länge nach auseinander geschnitten.
  • Nun hast du 6 Teigstränge. Nimm immer zwei davon überdrehe sie/schlage sie übereinander, damit ein schönes Muster entsteht.
  • Somit solltest du dann 3 Strudel haben, die du in deine vorbereitete, eingefettete Kastenform geben kannst.
  • Heize deinen Ofen am besten schon auf 180C° Umluft vor.
  • Dann gibst du sie auf Gare, das heißt du lässt sie an einem warmen Ort gehen, bis sie die 3/4 Gare erreicht haben (=3Viertel ihres möglichen Gärvolumens) – das erkennst du daran, wenn dein Fingerabdruck leicht zu erkennen bleibt, wenn du den Teig berührst, aber die Teigstücke trotzdem nicht zum Einfallen neigen.
  • Jetzt kannst du deine Strudel auch schon mit Ei bestreichen und gut stupfen (mit der Gabel vorsichtig einstechen).
  • Dann geht’s ab in den Ofen bei 180C° Umluft für 30-45min.
Werkzeug:
  • Kastenformen
  • Nudelholz
  • Küchenmaschine

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